nördlicher Mannsschild oder Gemswurz ?

Androsace - Mannsschild
Androsace – Mannsschild

Fast unbekannt, in Deutschland weitgehend ausgestorben, ist der nördliche Mannsschild Androsace septentrionalis. Dieses Primelgewächs wächst wie eine einjährige Pflanze. Die Blüten sind zart, klein und weiß. Dadurch wirken sie wie ein Schleierkraut für den Frühling. Er hält leichte Fröste aus und kann daher jetzt schon gepflanzt werden.

Mannsschild: Sorte Subaru

Wir haben im Herbst zum Testen von unserem Jungpflanzenlieferanten 200 Pflanzen des Mannsschildes bekommen. Den ganzen Winter haben wir die Pflanze etwas skeptisch betrachtet. Jetzt stehen Sie in voller Blüte und die Zartheit dieser Pflanzen ist super geeignet um in Frühlingspflanzungen einen Naturcharakter zu erzeugen. Wer die Pflanze bei uns wieder ansiedeln will, sollte im Garten einen warme, trockene Stelle suchen. Leider mag Androsace keinen Kalk. Daher bitte, wenn überhaupt nötig, im Garten nur mit Regenwasser gießen (das fränkische Leitungswasser ist meistens zu hart und kalkreich). Weitere Informationen dazu auf wikipedia.  Kombinierbar mit Wildprimeln, Anemonen oder Purpurglöckchen. Der Mannsschild ist sicherlich kein Produkt für die breite Masse, aber Pflanzenliebhaber werden davon begeistert sein.

Gemswurz

Gemswurz, Doronicum orientale
Gemswurz, Doronicum orientale

Im krassen Gegensatz zum Mannsschild steht der Gemswurz Doronicum orientale. Diese winterharte Staude blüht jetzt in ganzer Fülle. Ihre Margaritenblüten strahlen üppig und voll Freude. Daraus ergibt sich eine tolle Pflanze für Balkonkästen, Körbe oder Schalen. Nach der Blüte darf man dann die Staude an einem Sonnenplatz im Staudenbeet „entsorgen“. Im nächsten Jahr kommt sie dann ganz automatisch mit neuen Blüten. Unsere Sorte ist von Natur aus kompakt und lässt sich daher gut kombinieren. Wie der Mannsschild darf beim Gemswurz der Standort nicht zu feucht sein. Allerdings verträgt er deutlich mehr Kalk im Boden und ist daher bei uns unkompliziert.

 

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