Start 2022: Grabpflege auf dem Rednitzhembacher Friedhof

Rednitzhembach hat einen vergleichsweise kleinen Friedhof. In der direkten Nähe gibt es keine Gärtnerei mehr. Durch diese Voraussetzungen gab es bis 2021 keinen gärtnerischen Grabpflegedienst mehr. In heißen Sommern kommen wir auf der mittelfränkischen Sandachse auf 70 – 80 Gießgänge pro Saison. Mit der Anfahrt und der möglichen Gräberanzahl ist hier, sowohl für den Grabkunden, als auch für eine Gärtnerei, kein wirtschaftlicher Betrieb möglich.

Einsatz unseres Gießroboters als Problemlösung

Eigentlich sollte unser Wasserwilli auf dem Schwabacher Waldfriedhof die Gräber gießen (so wie es seine Roboterkollegen in Rahlstedt und in Pforzheim problemlos seit 1 bis 2 Jahren machen). Schwabach ist aber einfach anders. Mit ständigen Hin und Her und neuen Forderungen, Gutachten, Diskussionen zur Zulassung gehen wir von einem Regelbetrieb frühestens 2024 aus (damit hätte die Zulassung auf dem Waldfriedhof 5 Jahre gedauert).

Andere Gemeinden sind hier entspannter. Wir haben sowohl für die Nürnberger Friedhöfe eine Einladung bekommen, als auch die Möglichkeit in Rednitzhembach zu beginnen. In Rednitzhembach ist vieles ideal, sodass wir uns für diesen Weg entschieden haben. Der Roboter bekommt sowohl eine Stromladestation (drahtlos über Induktionsspule), als auch natürlich eine Wassertankstation. Damit ist ein vollautomatischer Betrieb möglich. Mit diesen Rahmenbedingungen können wir sehr günstig das reine Gießen anbieten. Auch andere Pflegeaufgaben sind damit möglich. Durch die Vollautomatik sind wir auch in der Lage, wenn es das Wetter verlangt, bis zu 7 Tage in der Woche zu gießen. Ein Gießvorgang benötigt ungefähr 1kw Strom (und das Wasser) – lächerlich wenig (in Schwabach würden wir für alle Gräber ungefähr 3kw benötigen im Vergleich zu den 120kw, die wir aktuell mittels 12l Diesel pro Gießgang verbrauchen ist das nichts – pikanterweise war gerade die grüne Partei in Schwabach sehr uneins über den Robotereinsatz und hat hier deutlich dagegen votiert – so geht Energiewende nicht).

In Schwabach wurde, bei den Vorgesprächen, das Fahren in den Grabreihen (also zwischen den Gräbern) kategorisch ausgeschlossen. Rednitzhembach ist auch hier entspannt. Wir verkleinern die Spur des Roboter mit schmalen Rädern und können daher auf den Plattenwegen zwischen den Gräber fahren. Da der Roboter zentimetergenau die eingestellte Route fährt und zwischen den Gräbern fast dahinschleicht (0,5km/h) ist dies auch kein Sicherheitsrisiko. Sollte im ersten Jahr tatsächlich ein Schaden entstehen springen wir, bzw. unsere Haftpflichtversicherung ein – ganz klar.

Durch das Robotergießen können wir Ihnen diesen Service zu Preisen, wie in den 90er Jahren anbieten. Wir sind günstiger als Rentner, Freunde, Enkel und viel günstiger als die Anfahrt mit dem Auto. Das Bestellen geht am einfachsten über unseren Webshop. Aber natürlich können Sie uns auch gerne direkt und persönlich ansprechen.

Von Links: Heino Schwarz, Jürgen Spahl, Jürgen Jähn - Foto: Gärtnermedien
Von Links: Heino Schwarz, Jürgen Spahl, Jürgen Jähn – Foto: Gärtnermedien

Ein paar Einschränkungen haben wir bei der Grabpflege in Rednitzhembach dennoch:

  • Wir können Aufträge nur annehmen, wenn wir das Grab mit dem Roboter gießen können. Das geht bei fast 90% aller Gräber in Rednitzhembach.
  • Wir gießen auch Pflanzschalen mit dem Roboter. Allerdings muss dies per Hand eingerichtet werden. Wenn Sie im Sommer unerwartet eine Pflanzschale auf das Grab stellen, müssen Sie uns eine kurze Information geben.
  • Wir benötigen relativ schnell 50 Gräber im Auftrag. Optimal wären 100 Gießgräber. Damit würden sich unsere hohen 5-stelligen Investitionskosten akzeptabel amortisieren (kein Vergleich zu den Friedhöfen der Kollegen, bei denen der Roboter 400 Gräber gießt – aber es wäre akzeptabel). Daher haben wir die Bitte, dass Sie Ihr Grab zeitnah bei uns bestellen. Nur so, kann unser Service dauerhaft bestehen bleiben.
Wasserwilli
Wasserwilli

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